Mit Rundumsicht in die Lüfte
Aero-Club-Mitglieder stellen Neuheiten vor und werben für ein besonderes Hobby

Flugplatzfest 2009 - Foto: Jens Fink

LANGENLONSHEIM. In die Geheimnisse des Fliegens wurden zahlreiche Besucher beim traditionellen Flugplatzfest eingeführt, das der Aero-Club "Rhein-Nahe" nach einjähriger Pause erneut ausrichtete. Besonders die vom Club angebotenen Rundflüge erfreuten sich großer Beliebtheit. Hier hoben die Besucher mit einem vom Flugplatz Hahn stammenden Hubschrauber, verschiedenen Motorflugzeugen oder mit den Segelflugzeugen des Aero-Clubs ab. Schon ganz wie ein Pilot durfte sich der dreijährige Till Jost aus Gau-Algesheim fühlen, der hier beim Langenlonsheimer Flugplatzfest vom Aero-Club-Vorsitzenden Erwin Zimmer (im Flugzeug) eingewiesen wird. Gleich mehrere neue Modelle konnten die Flugsportler dem interessierten Publikum präsentieren. Wie den FK "Polaris", einen modernen Ultra- Leicht-Flieger. Dieses von einem 110 PS starken Rotax- Motor angetriebene Flugzeug erreiche 250 Stundenkilometer Spitzengeschwindigkeit und besteche durch seine Aerodynamik, überragende Flugeigenschaften und seine Funktionalität, informierte Erwin Zimmer, der Vorsitzende des Clubs. Mit seiner perfekten Rundumsicht und den digitalen Bildschirmen, die die Navigation erleichtern, sei der "Polaris" bei den Piloten sehr beliebt. Sein geräuscharmer Motor könne problemlos mit Super-Benzin betrieben werden, erläuterte Zimmer.

 Von 0 auf 100 Stundenkilometer in drei Sekunden - dieses Erlebnis verschafften die Segelflieger des Clubs den Mutigen unter den Besuchern. Sie vollführten einen so genannten "Windenstart", bei dem der Segler von einer 340 PS starken Motorwinde über das Flugfeld gezogen wird und danach fest senkrecht rund 300 Meter in die Höhe steigt. Hier klinkt der Pilot das Zugseil aus und beginnt seinen scheinbar schwerelosen Flug über das Nahetal. Dabei kam der neue "Duo-Diskus" des Vereins zum Einsatz, dessen schlanke Form, seine 18 Meter Spannweite und überragenden Flugeigenschaften die Mitflieger begeisterte. "Mit diesem zweisitzigen Hochleistungsflugzeug modernster Technik sind Streckenflüge von bis zu 500 Kilometern Länge möglich", erläuterte Herbert Luchetta, Zweiter Vorsitzender des Aero-Clubs.

Bonbons wirft der fliegende Clown ab, den Gerd Rudolph von den Waldalgesheimer Modellfliegern konstruierte. Auf einer kreisrunden Scheibe von zwei Metern Durchmesser, die von einem 6,5 PS starken Motor in die Luft befördert wird, postierte er einen Rad fahrenden Clown, dessen Fahrrad-Pedale sich durch die Luftströmung drehen, wie Rudolph erläuterte. Dabei erweist sich der Spaßmacher als eine Art "Rosinenbomber". "Er fliegt und strampelt und kann bis zu zwei Kilogramm an Bonbons abwerfen", erläuterte der Modellbauer. Über großes Interesse bei den jungen Besuchern freute sich Erwin Zimmer besonders. So brachte er etwa dem erst dreijährigen Till Jost in einem Motorflieger die Kunst des Fliegens näher, was der Junge begeistert aufnahm. Zimmers fast schon rhetorische Frage "Willst Du denn auch Pilot werden?" beantwortete der Kleine ohne Zögern mit einem enthusiastischen "Ja!"

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