Hervorragende Piloten, spannende Vorträge: (von links) Mario Michel, Alexander Fleckenstein, Jan Hertrich, Robin Sittmann, Thorsten Mutter, Bernhard Büdke - Foto: Raimund WaltenbergGute Aussichten für 2016

(R.W.) Wie sehr Leistung und Spaß beieinanderliegen, zeigte das Jahr 2015 – es war für Segel- und Motorflieger des Aero Club Rhein Nahe gleichsam eine äußerst abwechslungsreiche und erfolgreiche Saison. Das macht Mut und ist Ansporn für das neue Fliegerjahr.

Hervorragende Piloten, spannende Vorträge zu verschiedenen Segelflugthemen und gute Laune: (von links) Mario Michel, Alexander Fleckenstein, Jan Hertrich, Robin Sittmann, Thorsten Mutter, Bernhard Büdke. Und auch die Motorflieger blicken zurück und voraus...

Segelflieger 1 2016

Was also hatten wir? Die Antworten gab es im Dezember, zum Jahresabschluss 2015 in der Versammlung der Segelflieger (gleichzeitig Weihnachtsfeier) und wenige Tage später auf einem Motorfliegertreffen des Vereins, in unterhaltsamer und anspruchsvoller Form. Auch das zeichnet den Verein aus, gerade bei den Segelfliegern mit hohem Anteil an Jugendlichen: Das Austauschen der Erfahrungen wird rege gepflegt, das Vereinsleben bietet Spaß und gelebtes Miteinander. Die Beliebtheit unseres Vereis ist nicht nur günstigen Preisen und einem außergewöhnlichen Flugzeugpark geschuldet. Bei diesem Treffen mit knapp 40 Teilnehmern gab es zudem Bierchen und Spießbraten und die Stimmung passte, wie die Fotos zeigen. Aber auch das Fachliche kam nicht zu kurz, denn die Fliegerei wird nicht so schnell langweilig,kann wunderbare Herausforderungen bieten und ist zuweilen auch sehr anspruchsvoll. Dem entsprechend kurzweilig waren die Vorträge, was natürlich auch an den Referenten lag. Sie konnten nicht nur mit fachlichen und erlebten Kenntnissen aufwarten, sondern auch mit Humor.

Meteorologie für Segelflieger

Lernen von den „Besten der Besten“
Der Anstoß für den regen Abend kam von Robin Sittmann, der sein Jahr als Bundeswehr Sportsoldat abschließt und reichlich Erzählstoff hat. Seine stichpunktartige Zahlenbilanz: 1 Jahr lang unterwegs, dabei ca. 80 Starts, ca. 380 Flugstunden, 50 Stunden Arcus Erfahrung, 685 km als weitester Alleinflug in Frankreich, bei 6 Wettbewerben immer unter den Top Ten platziert, ca. 8000 Liter Wasser durch den Discus gepumpt und rund 27 Tausend Kilometer im Auto zurückgelegt, einziger Schaden, nur eine Delle am Winglet.

So lief das Jahr ab: Nach der Grundausbildung in Hannover gab es ein Frühjahrstrainingslager im südfranzösischen Puimoisson. Dort waren es die Mistral Tage, die faszinierten. Der kräftige Nordwestwind brachte 9,6m/sec steigen und beispielsweise 6000m Höhe am Pic de Bure. Und es gab ungewohntes Fliegen durch Rotoren mit bis dahin noch nie erlebten starken Turbulenzen.  Weiter ging es zum Pribina Cup in der Slowakei. Bemerkenswert: „Die Schlepp-Piloten mit ihren mehrere hundert PS starken Turboprops waren gut drauf - einklinken, auf 600 Meter Höhe geschleppt, bis zum nächsten einklinken, das Ganze in nur 2,5 Minuten.“ Als Platzierungen waren bei den verschiedenen Wertungstagen die Plätze 2 bis 12 drin. Dann ging es wieder zurück in die Kaserne Lebach. Im Mai Hahnweide Segelflugwettbewerb mit insgesamt 6. Platz, trotz zweier Außenlandungen.

National Air Wettkampf Frankreich, Sittmann im BW Dienstanzug Robin Sittman beim Landeanflug im Discus Robin Sittmann Wasserkuppe

Etwas Besonderes ist danach der „National Air“ Wettbewerb in Romorantin, einem Segelflugstützpunkt der französischen Luftwaffe. Dort tritt Robin gegen den bislang stärksten Konkurrenten an, den Franzosen Christophe Cousseau, der seit zwölf Jahren als Sportsoldat fliegt. Der belegt dann auch Platz 1 und Robin einen achtbaren 10ten Rang. Interessant ist hier der Anflug mit 210 km/h und das Anflugverfahren auf Ziellinie, in Gegensatz zum Zielkreis sonst.Überragend dafür das Ergebnis im Brandenburgischen Fliegerhorst Holzdorf, bei der internationalen Segelflug Militärmeisterschaft. Robin konnte mit seinen Discus 2a hier zweimal den Tagessieg für sich bestimmen und landete somit in der 15m Klasse auf dem 1. Platz und wurde zudem als bester Junior – Pilot ausgezeichnet.

Und auch danach wieder was Außergewöhnliches, was Robin als „den besten Wettbewerb des Jahres“ bezeichnet: Das OLC-Glider-Race Wasserkuppe, besetzt mit 16 teils hochkarätigen Teilnehmern, unter anderem Deutscher Meister, Europameister und WM Teilnehmer. Das Event in der hessischen Rhön auf der Wasserkuppe ist eine außergewöhnliche Form der Segelflugwettbewerbe, speziell auf die Zuschauer abgestimmt. Die Piloten begeistern die Zuschauer mit der Faszination Segelfliegen: Wie in einem Formel 1-Rennen starten alle Segelflugzeuge gleichzeitig, kehren nach etwa der Hälfte der Strecke zur Wasserkuppe zurück und machen sich auf zum zweiten Streckenteil. „Ein Erlebnis, die Zuschauer feiern ihre ‚größten Helden‘, applaudieren und am Ende bei den Ehrungen gibt es eine Sektdusche, wie bei der Formel 1“, schwärmt Robin Sittmann.
Es folgten noch die Junioren Qualifikation in Musbach, die er als 3er beendete und ein Trainingslager Puimosson. „Dort wurde es mit 7 Tagen Blauthermik auch schon mal etwas ‚langweilig‘. Also gab es am Haushang aus Quatsch ganz eigensinnige Zielübungen: Tiefe Überflüge, bei denen man Fotografen Schokobrötchen vor die Füße wirft. Zudem wurden ständig OLC Tagessiege produziert. „Man wird von den Besten der Besten trainiert“ berichtet Robin und erntet reichlich Lacher mit dem folgenden Satz: „4000 Stunden in den Alpen, hatte unser Trainer schon und zwei Flugzeuge dort versenkt…der weiß wirklich, was er macht.“   Nun aber ganz im Ernst, tatsächlich ist es ein gewaltiger Vorteil in der soldatischen Sportfördergruppe! Man lernt so viel, wie in 10 – 15 Jahren sonst. Nicht umsonst sind die Sposos, wie die Sportsoldaten oft abgekürzt werden, in einer Schmiede des deutschen Segelflugs, einer Schmiede von Europa- und Weltmeistern.

Der richtige Verein
Seit über zwanzig Jahres hat es keinen Sportsoldaten aus Langenlonsheim mehr gegeben und nun bietet der Aero Club Rhein Nahe gleich zweimal hintereinander welche auf. Alexander Fleckenstein hat die hohen Hürden der Bewerbungsauswahl genommen und ist direkt nach Robin (2015) in diesem Jahr (2016) bei den Segelflug Sportsoldaten dabei, Gratulation! In der Ausschreibung heißt es an vorderster Stelle, dass für einen Sportsoldaten auch der „richtige Verein“ sehr wichtig ist. Genauere Informationen zu den Anforderungen gibt es hier:http://www.sportsoldaten-segelflug.de/bewerberinfos/allgemein

"Einfach machen"!  Nach 2015 auch 2016 wieder,  WANDERSEGELFLUG
„Nicht wegen Wetter verschieben sondern, vornehmen, planen, machen! Einfach machen, sonst wird es nichts mehr“, das ist einer der wesentlichsten Ratschläge von Thorsten Mutter, wenn es um Planung und Ausführung von Wandersegelflug geht. „Wetter egal, es geht immer was“ und entsprechend ist dann auch die Bilanz am Ende der Tour zusammen mit Alexander Fleckenstein, Mario Michel und Jan Hertrich. Es hat Spaß gemacht, wir haben viel erlebt, das überwiegt auch, wenn zwischendurch das Wetter nicht wie gewünscht oder erwartet mitspielt.
Wandersegelflug Etappen

 

 

 

 

 

 
Tag1, Lalo Musbach,. „Man kann sich zwar im Vorfeld informieren, welche Flugplätze aktiv sind, aber es klappt auch so, selbst unter der Woche. Es zeigte sich, es waren immer hilfreiche Menschen an den Plätzen anzutreffen, die die Wandersegeltruppe herzlich und hilfsbereit empfangen haben.“
Tag 2 Musbach Straubing Wallmühle. Auch das gehört dazu: „flexibel sein, eigentlich war Deggendorf geplant.“
Tag 3 Straubing – Zwickau: „Zusammen mit 2 Mots und Transall am Platz.“ Ungewohnt war es, den Flieger wie an diesem Platz üblich, zum Motorfliegerrollhalt und zum line up zu bugsieren, inklusive Abflugbereit Meldung.
Tag 4 Zwickau Strausberg, „Auf der Strecke hatten wir uns einige Male verloren aber am Ende aber wiedergefunden, das hat gepasst.“
Beech StarshipTag 5 Strausberg – Stendal, In Strausberg gibt es eine Beechcraft Starship zu bestaunen, sicher eines der ungewöhnlichsten Flugzeuge der Welt. Ein Turboprop-Schubantrieb am Heck, Entenbauweise, der Rumpf aus Kohlefaser und Glascockpit. Nur 53 Flugzeuge wurden von 1986-95 gebaut. Damals eines der fortschrittlichsten Flugzeuge, allerdings mit gigantischen Entwicklungskosten und leider ein kommerzieller Misserfolg. Heute fliegen nur noch fünf dieser Maschinen, eine davon ist in Strausberg stationiert.
Die Wandersegelflugtour stockte auf dieser und der nächsten Etappe ein wenig, klar, es lag am Wetter. Es galt also auch, mit dem Hänger Strecke zu machen.
Tag 6 Rinteln Bergneustadt Aufm Dümpel…

Tag 7 Bergneustadt - Lalo, ein wenig Motorleistung brauchte Thorsten auch hier, um schließlich die Tour wieder daheim abzuschließen. Und Jan musste in Dierdorf schon runter um den Rest als Heimfahrt im Auto samt Hänger zu beenden.

Zur Logistik: Zwei Anhänger waren dabei, man wechselte sich ab, zwei fahren, zwei fliegen. Die Flugzeuge waren die LS7 „7J“ und die LS 10/18m „LN“. Am Schluss sind 1500-1800 km Strecke gesamt zurückgelegt worden. „Unser Gefühl, Wandersegelflug ist wieder im Kommen. Für 2016 planen wir noch einmal eine Aktion,“ beendet Thorsten den kurzweiligen Bericht zum Wandersegelflug.

WandersegelfliegerThorsten Mutter - Hoch oben in der Welle Vortrag Wandersegelflug
Sauerstoff und Eis – Abenteuer zwischen Flightlevel 100 und 300
Ordentlich weite Streckenflüge in der eher dunklen Jahreszeit und persönliche Höhenrekorde, das brachte der Wellenalarm im November. Für den Wellensegelflug sind Aufwinde in großen Höhen notwendig, die an der dem Wind abgeneigten Seite von Bergketten entstehen. An gleich zwei Wochenenden waren die Bedingungen für das Fliegen in der besonderen Wetterlage mit Leewellen, die einhergehen mit den charakteristischen Lenticulariswolken, gegeben.

 Da ging ordentlich was ab und auf etlichen Plätzen bereiteten sich Segelflugpiloten auf das besondere Erlebnis vor. Auch Thorsten Mutter war dabei und berichtet von beeindruckenden Flügen. Wer die Welle ‚reiten‘ will, muss beizeiten aufstehen und so war man am Startflugplatz in Dannstadt meist um 8 Uhr bereit zum Aufsteigen. Das aufbauen am 15.11. war bei Windgeschwindigkeiten von 50-60 km/h am Boden schon mal sportlich. Thorstens Jagd nach dem Höhendiamanten begann nach dem Einstieg in die Primärwelle um ca. 9.30 local time. Nach verhaltenem Beginn ging es mit über einem Meter integrierem steigen aufwärts bis auf FL 240. Der mitgeführte, lebensnotwendige Sauerstoff ist ab 3000 Metern Höhe angestellt und am Funk ist man ab FL 100 im kontrollierten Luftraum auf einer Frequenz mit den großen Airlinern. Bei Außentemperaturen von Minus 25°Celsius zeigt sich die Nützlichkeit von Überschuhen und Fußsohlenheizung. Das er an diesem Tag in rund 7000 Metern Höhe nicht noch weiter aufsteigt, ist eine reine Vernunftentscheidung. Erste Vereisung am der Sauerstoffversorgung können nur eine einzige richtige Schlussfolgerung bedeuten, wieder Absteigen. Andere, die offenbar solche Probleme nicht hatten kommen an dem Tag noch einiges höher hinaus. Links der ausführlicheren Berichte von Thorsten Mutter sind hier Welle-Alarm und Welle-Alarm2  und ein beeindruckendes 2 Minuten Video unter diesem Link: Jahrhundertwelle in der Rheinebene / LS8 / Ludwigshafen-Dannstadt
Von der 10 KM Rheintal Welle zur Stratosphärenflug mit Wellenhilfe
Jan Hertrich, der ebenfalls die Wellenlage der Superlative im Rheintal nutzte kam auf 8200 Meter Höhe. Und ein Anderer, der hier bereits 2011 einmal auf 7041 Metern Höhe war, erreichte einen neuen persönlichen Rekord. „Leute, wir schreiben heute Geschichte“, kommentierte Tomek Ziarko, der in Speyer gestartet war, schließlich im Funk die Wellenlage der Superlative. Nach ATC Freigaben von FL 280 und nach einigem warten dann FL 300 stieg er bis in 9185 (GPS) Meter Höhe, bei Minus 35°Celsius Er berichtet, wie er sich auf dem Weg mehrfach körperlich unwohl gefühlt und schließlich ein körperliches Limit erreicht hat. „Die Welle war gut für über 10 Tausend Meter“, meint er später, aber das würde zum einen eine bessere Ausrüstung erfordern und zum anderen zeitlich eng werden, da der Luftraum über Deutschland mit seinen Regelungen auch Zeit frisst.  Absolut kein Grund sich zu ärgern, die tatsächlichen Höhenrekorde werden eben woanders angegangen.

 Vereisung      Wellenfug Vortrag

Absolute Höhenrekorde zum Beispiel in den Andenregionen. Der aktuelle Höhenweltrekord für Segelflugzeuge beträgt 15460 Meter. Aufgestellt im August 2006 im sogenannten Perlan Projekt in Argentinien. In einem umgebauten deutschen Segelflugzeug, einer DG-505m stieg der ein Jahr später tödlich verunglückte Flugpionier Steve Fossett mit dem Co-Piloten Einar Enevoldson auf diese Flughöhe.Beide trugen bei dem Rekordflug in den südamerikanischen Anden spezielle Druckanzüge und sie merkten – es geht noch höher. Damit war das Perlan II Projekt geboren, ein Folgesegelflugzeug mit 25 Metern Spannweite. Bei dem von Airbus finanzierten Projekt sollen Kosten von vier Millionen Dollar auflaufen. Noch in diesem Jahr will eine Zwei-Mann-Besatzung damit in unglaublichen 27 Kilometern Höhe fliegen. In der angestrebten Höhe gibt es den Jetstream und Polarwirbel, Temperaturen von etwa minus 50° Grad Celsius, eine extrem dünne Atmosphäre von zirka zwei Prozent der Luftdichte auf Meeresniveau. Das Segelflugzeug muss ca. 500 km/h erreichen, um bei dem geringen Luftdruck Auftrieb zu haben. Genutzt werden soll dabei eben auch der "Wellensegelflug". In Minden, US Bundesstaat Nevada, gab es vor wenigen Tagen, am 15 Januar erste erfolgreiche Testflüge. Link: Perlan Projekt

ACRN Motorfliegertreffen: Rückblick 2015 – Ausblick 2016

Motorflugreisen Motorflugreferent Rainer WalterMotorflieger Rueckblick

 

 

 

 

 

 

 

Ende Dezember trafen sich mit etwas über 40 Teilnehmern die Motorflieger des Vereins zur Jahresabschlussversammlung. Unter anderem wurden dabei Zustand und Ausrüstung der Flugzeuge und Wünsche der Vereinsmitglieder unter der Leitung von Motorflugreferent Reiner Walter rege diskutiert. Ergänzt wurde das Programm durch die Erfahrungen aus den 2015er Auslandsreisen, insbesondere dem Euro-Fly-Out. Aber auch einige andere, interessante Motorflug Auslandsreisen gab es im Verein.

Außenposten Nordkap - Irische Highlands - Red Bulls in Ungarn
Einige Piloten machen sich nahezu jedes Jahr mit ehrgeizigen Zielen auf den Weg, Andere hin und wieder mal. Berichte dazu gab es auf den Internetseiten sporadisch. Aber die Ziele und auch die Anzahl an Piloten und Flügen werden immer ambitionierter. Im vergangenen Jahr waren es gleich drei größere Reisen mit insgesamt 6 Flugzeugen und 15 Teilnehmern. Das Gute, sie haben ihre Reise nebst Tipps zu Vorbereitung und Durchführung wunderbar dokumentiert. Wer nun neugierig geworden ist, kann die Flüge in kurzweiligen und bebilderten Berichten nacherleben:

Thomas Engel (Langenlonsheim – England - Irland) Link: FLUGREISE WEST
Hans Helmut Kassing und Friedrich Bäder ( Langenlonsheim – Stockholm -Nordkap, mit Sicherheitslandung in der Tundra) Link
: FLUG REISE NORD
Hans-Jürgen Schwerhoff und Marc Heinrichs Euro Fly-Out Ferienflugaktion ( Lalo - Salzburg - Red Bull Air Race Budapest - Wien) Link: FLUGREISE SÜD-OST

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