AERO CLUB Flugzeuge bekommen Namen verdienter Flugsportpioniere/Ehrung für Dr. Heinrich Vock
Gleich doppelten Grund zum Feiern hatten die Mitglieder des Aero Clubs Rhein-Nahe. In einer festlichen Zeremonie tauften sie zwei, erst kürzlich für insgesamt 200000 Euro angeschaffte Flugzeuge, auf die Namen verdienter Flugsportpioniere. Die verstorbenen Helmut ("Helu") Wenglein und Karl Staiger hatten großen Anteil daran, dass sich der Flugsport nach dem Krieg wieder zu neuer Blüte entfaltete. "Sie waren im damaligen "Flug Sport Verein Bingen" wahre Leistungsträger", betonte Erwin Zimmer, Vorsitzender des heutigen Aero Clubs. "Helmut Wenglein war mein erster Fluglehrer", erinnerte sich Zimmer, der die "fliegerische und pädagogische  Kompetenz" von Wenglein hervorhob.

In Würdigung seiner Leistungen als Motor- und Segelflieger, taufte seine Enkelin Kerstin Wenglein den neuen Hochleistungs-Segler des Clubs auf den Namen ihres Großvaters, der auch lange als Vereinskassierer gewirkt hatte. Ehrenmitglied Kurt Honrath erinnerte sich amüsiert an die ersten Flugeinlagen des Vereins-Pioniers, den er bereits 1941 kennen gelernt habe.

Auch Karl Staiger, der lange als zweiter Vorsitzender gewirkt hatte, habe der "Aero Club Bingen/Langenlonsheim", wie er später, jedoch noch vor seiner Fusion mit den Bad Kreuznacher Fliegern hieß, viel zu verdanken, betonte Zimmer. "Alles was Sie heute hier an Anlagen und Gebäuden sehen, ist wesentlich auf die Initiativen von Karl Staiger zurück zu führen, der den Verein auch finanziell tatkräftig unterstützte." Staigers Urenkelin Jenny Landvogt taufte den Ultra Leicht-Motorflieger auf seinen Namen.

Damals Mitbegründer des Vereins und "wesentlicher Antreiber des Flugsports in Bingen" sei Dr. Heinrich Vock, gewesen, würdigte Zimmer. Der heutige Ehrenvorsitzende des Aero Clubs stand 31 Jahre dem früheren Verein vor. Als Fliegerarzt nahm er zudem Flugtauglichkeitsprüfungen ab und spendete sein dafür vorgesehenes Honorar stets dem Verein, wie Zimmer hervorhob. "Er war im wahrsten Sinne der Kopf unseres Clubs", würdigte Zimmer den mittlerweile 95-jährigen Jubilar, den er im Namen des "Deutschen Aero Clubs" für seine außergewöhnlichen Verdienste um den Flugsport mit der "Goldenen Daidalos Medaille" auszeichnete.
Kerstin Wenglein (rechts) mit dabei Erwin Zimmer und Dr. Heinrich Vock (v. links)

 

 

 

 

 

 

 

Kerstin Wenglein (rechts), Enkelin von Helmut Wenglein, tauft diesen Segelflieger auf den Namen ihres Großvaters. Mit dabei sind Erwin Zimmer und der mit der Daidalos-Medaille ausgezeichnete Ehrenvorsitzende Dr. Heinrich Vock (v. links). Jens Fink

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