BINGEN. Der Binger Seniorenbeirat tagt in ungewöhnlichem Ambiente
Überaus herzlich begrüßt und umsorgt von Erwin Zimmer, dem Vorsitzenden des Aeroclubs Rhein-Nahe, sowie den Vorstandsmitgliedern Kurt Honrath und Dr. Knud Rückert bearbeitete das Gremium zunächst die Tagesordnung seiner Sitzung: Rückblick auf die erfolgreichen Seniorentage 2009, erste Planungen für 2010 und Beschluss über den Start der Zertifizierungsaktion „Seniorengerechter Service in Binger Geschäften". Anschließend widmeten sich die Senioren ihren Gastgebern, die umfassend über den Aeroclub informierten, den Flugplatz und die großen Hallen mit den eindrucksvollen Fluggeräten vorstellten und nicht zuletzt über ihren geliebten Flugsport berichteten. „Mit jährlich überprüftem ärztlichem Attest kann man bis ins hohe Alter fliegen", so Kurt Honrath, der Initiator des Treffens, erfahrener Pilot wie alle seine Vorstandskollegen und mit über 80 Jahren selbst der Beweis dafür.

 

Der Verein legt Wert auf Transparenz und gute Kontakte im Umfeld, fördert die Jugendarbeit und gibt auch interessierten Laien die Möglichkeit „in die Luft zu gehen" und wie Reinhard Mey „die grenzenlose Freiheit über den Wolken" zu genießen. Leider ließ das Wetter an diesem Tag solche Erfahrungen nicht zu. Deutlich wurde aber, dass das Fliegen hohe Anforderungen an Ausbildung, Sachkenntnis, Disziplin, Verantwortung und schließlich auch an die finanzielle Leistungsfähigkeit stellt. Dennoch ist die Sportfliegerei, deren Flugbenzin übrigens im Gegensatz zum Linienflugverkehr besteuert wird, eine wichtige Sparte in der Reihe der Sport treibenden Vereine, liefert sie doch sogar Impulse für die Technik der großen Flieger. Natürlich thematisierten die Senioren auch den Fluglärm, im Fliegerjargon „Flugbetriebsgeräusche", der hin und wieder, auch in Bingen, zu Beschwerden Anlass gibt. Der Aeroclub Rhein-Nahe beachtet nach Aussage der Vereinsoberen streng die Beschränkungen, die zur Entlastung der Wohngebiete vorgegeben sind. Und die Vertreter der Königsdisziplin, die Segelflieger, gleiten sowieso lautlos durch die Lüfte, genießen die Stille und den atemberaubenden Blick von oben auf unsere Landschaft. Vorsitzende Brigitte Giesbert dankte den Gastgebern für den Einblick in die weniger bekannte Welt der Sportfliegerei.
bgi

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