Fleckenstein Segelflug AlpenSegelfliegen in Südfrankreich und Erlebnisse mit Segelflug Sportsoldaten

(R.W.)  Wie schon im vergangenen Jahr veranstalteten die Segelflieger zum Jahresabschluss eine Feier im Clubheim. Und auch diesmal gab es, neben der Geselligkeit bei ausgezeichneter Versorgung mit Getränken und Spießbraten, kuzweilige Informationen. Die interessanten Vorträge waren untermalt mit Projektionen von reichlich Fotos und mit kleinen Anekdoten. Bei den jeweiligen Vorträgen von Dirk Skura und Alexander Fleckenstein kam also keine Langeweile auf, es wurde abwechselnd gelacht und aufmerksam zugehört...

Die Veranstaltung Ende November 2016 war mit über 40 Teilnehmern wieder mal gut besucht. Den Anfang machte Julian Offermanns, der die neue facebook Seite des Vereins vorstellte und für das Redaktionsteam um fleißige Beteiligung bat. Näheres dazu hatten wir bereits auf unseren Internetseiten hier: Aero-Club goes facebook

Segelflug Süd-Frankreich Vortrag Dirk Skura
Segelfugparadies Süd-Frankreich

Vereinsmitglied Dirk Skura ist nicht nur leidenschaftlicher Frankreich Pilot, sondern auch äußerst erfahrenen. Mittlerweile lebt er mehrere Monate jährlich dort und verbringt mehr Stunden im Luftraum unserer südlichen Nachbarn, als bei uns - in Zahlen: zuletzt 240 Stunden von insgesamt 280. Kaum ein Platz, ein Berg oder eine Besonderheit, die er nicht kennt. Von seinem Erfahrungsschatz und einer Auswahl aus ca. 6000 Fotos der vergangenen 11 Jahre lebte der äußerst insteressante Vortrag. Da war selbst für Profis noch Neues dabei. Wer sich für die Schönheiten, die Besonderheiten und Fotos über den Segelflug in Südfrankreich näher interessiert, der findet weitere Infos und Fotos in einem eigenen Artikel in unserer Internet-Rubrik REISEBERICHTE: Segelflug in Südfrankreich - paradiesisch!

Segelfliegen mit den Sportsoldaten
Auch Alexander Fleckenstein ließ es bei seinem Vortrag nicht an erlebnisreichen Schilderungen mangeln. Er war 2016 aktiver Gast bei den Sportsoldaten Segelflug und hat dabei etliche Reisen und Wettbewerbe absolviert.

Vortrag Sportsoldaten Segelflug A. Fleckenstein
Außenlandeplatz Süd Frankreich

Kurz in Zahlen zusammengefasst waren das bei Alexander Fleckenstein: 350 Stunden als Pilot mit 85 Starts, 30 Stunden als Co-Pilot. Die längste geflogene Strecke war 803 Kilometer.

 

Es waren 13 Außenlandungen nötig, 3 davon auf einem Flugplatz und 10 auf dem Acker. Teilnahme an 4 Wettbewerben und auch ohne Flugzeug wurden notwendigerweise viele Kilometer zurückgelegt, d.h. 27.000 gefahrene Kilometer.

 

Alex Fleckenstein genannt "Flecki" auf dem PilotensitzEs begann im Frühjahr mit sechs Wochen Süd-Frankreich, wo nach frischen Schneefällen erst nach zwei Tagen Wartezeit endlich an Fliegen zu denken war. Flugzeuge waren eine LS 10 und eine Arcus Turbo, von dem Alex meint:"schlechte Steigleistung." Geflogen wurde als Pilot und Co-Pilot. Zusammen mit Robin Diesterweg ging es es in Flughöhen um 5000 Meter bei -35 Grad Celsius, also "ständig am Sauerstoff". Geflogen sind auch die anderen vier Sportsoldaten mit ihren Förderflugzeugen. Nach einer Flugpause waren dann alle wieder unterwegs, das hieß "Augen auf am Hang, bei über 20 FLARM-Signalen." Mit der LS 10 gab es viele Flüge, fast täglich, in der Welle, bis 6000 Meter Höhe. "Da muss man sehen, dass man Heim kommt", es darf nicht bis nach Sunset geflogen werden.

 

D Kader Training Landau 2016

Es folgten Wettbewerbe, wie 50. Hahnweide mit etwa 120 Teilnehmern in Deutschland. Für Alex auf dem Arcus hieß das, als Pilot und Co-Pilot jeden Tag abwechseln. Dann 38. internationaler Wettbewerb Hockenheim, wo der "Deutsche Sommer zugeschlagen hat", soll heißen, viel Wasser und oft abgesoffen. Auch beim D-Kader Training in Landau war das Wetter allenfalls durchwachsen und es wurde zweimal an einem Tag außengelandet. Beim Liliental Glide in Lüsse waren es die als Schleppmaschinen eingesetzten Wilgas, die einen "mords Anzug" hatten, der gewöhnungsbedürftig ist. Die Fluggebiete am Fläming und Umgebung waren flach und teilweise geprägt von den Spuren des Braunkohleabbaus mit den gewaltigen Ausschürfungen an der Oberfläche.

 

 DM Junioren 2016 in MarpingenUnd beim letzten Wettbewerb , der Junioren WM in Marpingen gab es im August Flüge zusammen mit Stefan Langer, der nach 7 Werungstagen in der Clubklasse die Junioren WM gewonnen hat, Robin Diesterweg wurde Dritter. "Ist für mich nicht so gelaufen", meint Alex. "30-40 Flieger in einem Bart."
Nach dem Ferienfliegen unseres Vereins in Langenlonsheim folgte nochmal im Spätsommer Frankreich Puimoisson. Highlight dabei, ein Flug recht nah ans Matterhorn, ein 700 Km Flug, abends zum sunset. Resumee, mit der Clubklasse man muss mehr aufpassen als mit dem Hochleistungssegelflugzeug, man ist schneller "abgesoffen". Und dann ist es gut, wenn man eine Badehose dabei hat, Baden als Option, auf die man eingestellt sein sollte.

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