Raimund WaltenbergPressereferent Raimund Waltenberg hat die frisch aus ‚Down Under’ zurückgekehrten Andrea und Werner Niechciol um einen kleinen Bericht gebeten. Ihren Erzählungen über die mittlerweile schon zehnte ‚Winterflucht’ nach Australien könnte man Stunden lang zuhören - am anderen Ende der Welt ist eben doch so Einiges anders. Zum Glück, sonst würde es nicht so viele dort hinziehen. Insbesondere Corowa hat mittlerweile einen international anerkanntes Fliegerzentrum als Basis für die Welt der ‚Open Skies’ im australischen Bundesstaat New South Wales.

Lage Corowa Segelflugzentrum in Australien

 Corowa ist das Ziel

Mit 5600 Einwohnern ist Corowa für australische Verhältnisse eine bedeutende Kleinstadt. Sie liegt in New South Wales etwa 300 km nordöstlich von Melbourne am Grenzfluss Murray, der den Staat Viktoria von New South Wales trennt. Das ‚Australian Soaring Centre Corowa’ ist in Fliegerkreisen zu einer festen Größe geworden. „Es hat dem Segelflugzentrum Banella Victoria, welches ca. 60 Kilometer südlich liegt, trotz einer dort ausgerichteten WM, längst überflügelt. Corowa hat die anderen Plätze klar überholt, ist immer bekannter geworden,“ erklärt Werner und weiter: „Selbst im OLC steht es jetzt weltweit an erster Stelle, noch vor Bitterwasser.“ Es schwingt ein wenig Stolz in seiner Stimme und das mit Recht. Ist er doch einer der 75 Piloten, die die Kilometerjahresbilanz auf über 500 Tausend geschraubt haben.

 

Weiterlesen: Segelfliegen in Australien - 2010

Thema: Reisen mit dem Motorflugzeug. Pressereferent Raimund Waltenberg berichtet über einen Vielflieger im einmotorigen Flugzeug.

Hans Helmut Kassing (oben)Einer der mit der Beständigkeit eines Schweizer Uhrwerks jedes Jahr in das Ausland fliegt, oft über mehrere Etappen und zu ständig neuen Zielen und das bereits seit über 40 Jahren, so Einer ist genau der Richtige, für das Thema Reisen mit dem Motorflugzeug. Für den Aero-Club Rhein-Nahe Piloten Hans Helmut Kassing ist der Auslandsflug längst schon Ritual, in Fleisch und Blut übergegangen. Keiner hat die Vereins-Piper, die er oft nutzt und die er meist nur die „Fox Alpha" nennt, so viele Stunden, so viele Kilometer über fremden Terrain bewegt, wie er. Oft zusammen mit Vereinsfreunden, aber ebenso mit Bekannten, Kollegen, Nachbarn oder auch allein war er unterwegs. „So, wie es sich gerade ergibt, Hauptsache es geht los", sagt er. Und in diesem Jahr hat er mit seinem Alleinflug nach Rhodos die Hunderttausendkilometer-Marke übersprungen, nein überflogen, irgendwo in der Ägäis. Eine Reise mit 30 Stunden reiner Flugzeit und damit die längste bisher, über die hier auch berichtet wird. Noch dazu ein schönes eigenes Geburtstagsgeschenk, denn am 8. November ist Hans Helmut Kassing 75 Jahre alt geworden.
Wie also soll man einen Bericht über einen Reisepiloten wie ihn überschreiben? Nach einem abendfüllenden Interview ist der Notizblock randvoll, und ich habe die Qual der Wahl: „Liebeskutscher und Saharaflieger startet wieder", „Wenn der 'Ätna' raucht, ist alles o.k." oder „Nach hunderttausend Kilometern 'Rhodos' in Sicht"?

Weiterlesen: Reisen mit dem Motorflugzeug - 2009 - Erfahrungen eines Vielfliegers

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